Stiftung Private Kant-Schulen gGmbH ∙ Körnerstraße 11 ∙ 12169 Berlin ∙ +49 30 / 79 000 35 ∙ www.private-kant-schule.de

Bildungsangebote

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Hier das Wichtigste zu den Einrichtungen im Hause KANT zusammengefasst. Detailierte Informationen zu einzelnen Einrichtungen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Homepage.

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Das Buch zur Chronik

Bildungswege - Das Buch zur Chronik der Schule

Zum 50-jährigen Jubiläum erschien ein Buch zur Geschichte.

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Chronik der Schule

Die Geschichte der Privaten Kant-Schulen – ein Meilenstein Berliner Bildungspolitik

Im Jahr 1957 nahm alles seinen Anfang, als der ausgebildete Lehrer, Horst W. Seidel, Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfeunterricht für Schülerinnen und Schüler im Gruppenverband unter der Bezeichnung BERLINER SCHULARBEITSZIRKEL anbot. Diese Form der Nachmittagsbetreuung war bis dahin völlig unbekannt und stieß auf große Resonanz bei berufstätigen Eltern, Schulräten und Medien, so dass 1958 bereits 16 Zirkel in allen West-Berliner Bezirken existierten. Eltern fragten bald nach, ob Herr Seidel nicht eine Schule gründen wolle, die eine Nachmittagsbetreuung mit einschließt.

Die Geschichte der Kant-Schulen begann dann 1959, mit der Gründung einer Oberschule wissenschaftlichen Zweiges in der Wittelsbacherstr. 22 in Berlin-Wilmersdorf mit Ganztagsbetreuung und Mittagstisch.

Zwei Jahre später, 1961, kauften Herr und Frau Seidel die Villa des Papierfabrikanten Max Krause in der Steglitzer Grunewaldstraße und begannen dort den Unterricht mit einer zweiten Oberschule. Als die Kinder von Erika und Horst Seidel selbst ins schulpflichtige Alter kamen, gründeten sie 1967 eine Ganztagsgrundschule, die ebenfalls in die Grunewaldstraße einzog. Bald reichte der Platz nicht mehr aus und die Oberschule zog um, erst nach Halensee in die Wangenheimstr. 36 und in die Georg-Wilhelm-Str.1, später dann in die Otto-Suhr-Allee 8-10 und schließlich, 1997, in ein eigenes Schulhaus in der Steglitzer Körnerstraße. Dort fand auch die in der Zwischenzeit gegründete Berufs- und Fachoberschule – die aus der 1991 übernommenen Berufsfachschule der Sekura-Werke in der Rungestraße in Berlin-Mitte hervorging – ihr neues Domizil.

1998 konnte ein neues Projekt, die Berlin International School (B.I.S.) realisiert werden. Die neue alte Bundeshauptstadt brauchte Bildungsangebote, die auch international anerkannt sind, für Diplomatie und internationale Wirtschaft. Mit 20 Schülerinnen und Schülern startete die B.I.S. als bilingualer Zweig der Privaten Kant-Schulen; heute zählt sie mehr als 800 Schülerinnen und Schüler, die in englischer Sprache unterrichtet werden und in der Lentzeallee zuhause sind.

Im Schuljahr 2004/2005 ging das jüngste Projekt, die Internationale Schule Berlin (ISB) als Schwesterschule der B.I.S. mit dem Schwerpunkt Englisch an den Start. Das Angebot dieser  Ganztagsgrundschule in der Körnerstraße in Steglitz wurde schon bald durch einen Oberschulzweig im selben Hause erweitert. An der ISB lernen vorwiegend Kinder Berliner Familien, dabei wird die englische Sprache i.d.R. von Muttersprachlern unterrichtet. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler bis zum bilingualen Abitur zu begleiten.

Die Private Kant-Schulen haben in ihrer Geschichte immer wieder Bildungsangebote entwickelt, die es bis dahin kaum oder gar nicht gab. So konnten „Bildungslücken“ geschlossen werden, und diese zu füllen ist noch heute Auftrag der Einrichtungen der Privaten Kant-Schulen, die im Jahr 2009 ihr 50-jähriges Bestehen feierte. Mit innovativen Ideen und praktizierter Flexibilität zeichnet sich die Arbeit dieser freien Schule aus. Ob Ganztagsgrundschule oder internationale Bildungsabschlüsse, von den Privaten Kant-Schulen gingen neue Impulse aus, die die Berliner Bildungslandschaft nicht nur bereicherten, sondern nachhaltig beeinflussten. Nach 50 Jahren blickte der Gründer Horst W. Seidel auf eine großartige Erfolgsgeschichte zurück, deren Ende noch lange nicht erzählt ist. "Wir haben erst kürzlich die Bauarbeiten für eine Mehrzweckhalle auf dem Campus Dahlem abgeschlossen. Damit konnte das Bildungsangebot der Schule noch weiter verbessert werden", so Horst W. Seidel in einem Interview. Und dies ist ganz sicher nicht das letzte Projekt, das der über 80-jährige Berliner in Angriff nehmen wird!

Als staatlich anerkannte Ersatzschulen zählen die Private Kant-Schulen heute mehr als 1800 Schülerinnen und Schüler an den Standorten Grunewaldstraße, Campus Dahlem (Lentzeallee) und Campus Steglitz (Körnerstraße). Mehr zu den einzelnen Einrichtungen finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten.

Die vier Kindergärten von Kant-Kindergarten gGmbH sind übrigens den Privaten Kant-Schulen angegliedert und betreuen heute rund 350 Kinder im Alter von 1-5 Jahren.