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Aktuelles

Es lohnt sich noch!

Im Schuljahr 2017/2018 gibt es noch einige freie Plätze. Wenden Sie sich bei Interesse gern an eines unserer Schulsekretariate. 

Politik "zu Gast bei KANT"

"Wir sind beeindruckt von den Gesprächen."

Zwei Tage vor der Bundestagswahl stellten sich Vertreterinnen und Vertreter von fünf Parteien den Fragen, Ideen und Vorstellungen von mehr als 120 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5-12 aus Kant-Grundschule und Kant-Oberschule sowie Berlin International School und Internationale Schule Berlin.

In der Sporthalle des Campus Steglitz erschienen drei Direktkandidaten aus Steglitz: Für die SPD, Dr. Ute Finckh-Krämer, für die CDU, Thomas Heilmann und für die FDP, Hartmut Ebbing. Des Weiteren folgten die Landesvorsitzende des Berliner Landesverbandes Bündnis 90 / Die Grünen, Nina Stahr, sowie als Vertretung für die Kandidatin der Linken Hamze Bytyci, Mitglied des Landesvorstandes.

Kaum waren alle versammelt, begannen die gut vorbereiteten Schülergruppen, die einzelnen Kandidaten vorzustellen. So konnte sich jeder ein Bild davon machen, wer da den Bezirk im neuen Bundestag vertreten könnte. „Wir wollen heute die Gelegenheit nutzen, zu hören, was die Politiker vorhaben, die sich zur Wahl gestellt haben. Es gibt keine Themenvorgaben, also kann jeder alles fragen bzw. sagen, was ihn oder sie interessiert. Und vergesst nicht, eure Aufgaben den Politikern mit nach Hause zu geben“, eröffnete der Moderator den Dialog. So begab sich jede Schülergruppe, bestehend aus 20 - 30 Schülerinnen und Schülern mit einem Politiker in eine Ecke bzw. die Mitte der Halle. Fast eine Stunde lang stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Fragen, äußerten Wünsche und Ängste. Es ging mitunter hoch her, dabei deckten sie die unterschiedlichsten Themen ab, wie z.B. Bildungspolitik, Mietpreisbremse, Integration, Ausländerfeindlichkeit, AFD, Flüchtlinge, Tegel, Trump, Terrorismus, Nord-Korea, Grundeinkommen, Legalisierung von Cannabis oder Dieselfahrzeuge.

Der eine, erst stehend, setzte sich ob der intensiven Befragung mit den anderen auf den Hallenboden, um hier auf Augenhöhe weiter zu diskutieren. Die andere zog den Kreis von Schülerinnen und Schülern um sich herum immer enger. „Ich bin beeindruckt von den Gesprächen, den Fragen und Themen. Wir müssen das unbedingt fortsetzen – nicht nur im Wahlkampf,“ so die einhellige Meinung aller politischen Akteure.

Und in der Tat, einige Schülergruppen hatten Hausaufgaben für die politisch Verantwortlichen mitgebracht – und erhoffen sich selbstverständlich Antworten. Dazu gehören bessere S-Bahnanbindung ins Umland, fehlende Müllbehälter auf der Schlossstraße, faire Umrechnung des internationalen Abiturs ins deutsche System, Folgen der AirBerlin-Insolvenz für eine Schülergruppe, die ein soziales Projekt in Thailand fortsetzen möchte und nun das Geld für die Tickets zu verlieren scheint.

Am Ende der 90-minütigen Begegnung waren alle erschöpft. Fortsetzung folgt, unabhängig vom Wahlergebnis. Schließlich müssen Hausaufgaben auch kontrolliert werden…

Grundsteinlegung

500 Km Kabel werden im Neubau verlegt.

Die Laune der anwesenden Gäste war wie das Wetter: Einfach traumhaft schön. Und Grund dazu gab es allemal: Der Schulträger, Stiftung Private Kant-Schulen gGmbH, legte am Donnerstagmorgen, dem 21. September 2017, den Grundstein für den Neubau des Kant-Schul-Forums und der Grundschule der Internationalen Schule Berlin (ISB). Für den Schulträger ist es das größte Bauprojekt seiner Geschichte. Der Einladung in die Körnerstraße 49 folgten rund 120 Gäste aus der Berliner Politik, Medien und Gesellschaft.

Auf dem Baugelände werden in den kommenden zwei Jahren rund 65.700 Kubikmeter Raum „umbaut“ und dabei etwa 500 Kilometer Kabel verlegt, damit hier künftig bis zu 600 Schülerinnen und Schülern ausgiebig Platz zum Lernen, aber auch zur Entfaltung, finden. „Denn Raum ist der dritte Pädagoge“ zitierte Andreas Wegener, Geschäftsführender Direktor der Kant-Schulen, den italienischen Pädagogen Loris Malaguzzi. Das heißt: „Eine Schule ist über ihre Funktion als Haus des Lernens hinaus auch ein Lebens- und Gestaltungsraum für Kinder“.

Gestaltungsraum bieten nach der geplanten Eröffnung des Neubaus 2019 unter anderem zwei Sporthallen, ein Veranstaltungssaal sowie Ausstellungs- und Begegnungsräume, die allen Schülerinnen und Schülern der Privaten Kant-Schulen offenstehen. Und ganz wichtig: Es wird auch einen abgegrenzten Prüfungsbereich geben, in dem zukünftig die Abschlussprüfungen geschrieben werden, ohne dass dafür wochenlang die bislang einzige Sporthalle belegt werden muss. In den Neubau einziehen wird auch die neu gegründete Kant-Akademie für Lehrer- und Elternfortbildung.

Dem Anspruch, mehr als nur ein Haus des Lernens zu sein, versuchen die Privaten Kant-Schulen bereits seit ihrer Gründung gerecht zu werden, betont Horst Seidel, Gründer der Kant-Schulen und Vorstandsvorsitzender der Kant-Stiftung. Seit 1959 sind die Kant-Schulen mit Ideen wie einer Ganztagsgrundschule mit Mittagessen oder dem Englischunterricht ab der ersten Klasse ein Vorreiter in der Berliner Schullandschaft.

Viel Anerkennung und Lob für diese visionären Leistungen gab es von den anwesenden Fraktionsvorsitzenden des Berliner Abgeordnetenhauses, Florian Graf (CDU), Antje Kapek (Bündnis 90/Die Grünen) und Sebastian Czaja (FDP). Auch die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Cerstin Richter-Kotowski, dankte in ihrer Rede den Kant-Schulen für ihre „angstfreie, dem Neuen offene, werteorientierte und positive Atmosphäre“.

Wie kann man nun eine solche Atmosphäre in die Zukunft weiterreichen? Ein Mittel dazu ist die Zeitkapsel, die am Donnerstag in den Grundstein eingemauert wurde und in 100 Jahren künftigen Archäologen Auskunft über das Leben und Lernen 2017 geben soll. So wurden zum Beispiel die Kant-Schulverfassung, ein Stundenplan, ein Smartphone, ein Lehrerbuch und weitere Gegenstände aus dem Schulalltag in die Zeitkapsel gelegt. Dazu passte das Lied von Bruno Mars, das der Grundschulchor der ISB vortrug: „Count On Me!“

Tag der Freien Schulen Berlin 2017


Der diesjährige Bildungsmarkt, bei dem sich die freien Schulen Berlins mit Informationsständen der Berliner Öffentlichkeit vorstellen, findet zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr in der Kath. Akademie (Tagungszentrum im Hotel Aquino), Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin, statt.

Vertreterinnen und Vertreter aller Schulzweige im Hause KANT freuen sich auf Ihren Besuch und stehen Rede und Antwort zu Fragen bezüglich der Schulprofile, des Schulalltages und der Schwerpunkte. 

KANT-Letter

Lesen Sie im KANT-Letter kurze Berichte zu den Aktivitäten des 2. Schulhalbjahres an den verschiedenen Standorten unseres Hauses.

KANT-Preis 2017 verliehen

 

Am 15. Mai 2017 fieberten Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und weitere geladene Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur der diesjährigen Verleihung des KANT-Preises entgegen.

Die Stifter, Erika und Horst Seidel, riefen diese Auszeichnung für herausragende Arbeiten der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Philosophie/Literatur, Naturwissenschaften und soziales Engagement im vergangenen Jahr ins Leben. „Mit Unterstützung der Stiftung führt der Schulträger diese neu begründete Tradition nun fort“ erklärte Andreas Wegener, Geschäftsführender Direktor des Schulträgers Stiftung Private Kant-Schulen gGmbH, sichtlich stolz.

Vier Jurys hatten die Schülerarbeiten, welche von Lehrkräften nominiert wurden, begutachtet und Empfehlungen für würdige Preisträger ausgesprochen. So lautete die Begründung für die diesjährige Siegerin des KANT-Preises: In dem Extended Essay beschäftigt sich Sarah-Michelle mit dem Roman „Der falsche Inder“ und der Funktion der Romanstruktur für das Verständnis der Identität des Ich-Erzählers. Diese literaturwissenschaftliche Fragestellung wird von der Verfasserin auf einem akademischen Niveau bravourös beantwortet. Sie überschreitet damit deutlich das wissenschaftspropädeutische Niveau der Sekundarstufe II. Die Arbeit zeigt neben einem tiefen Textverständnis eine hohe sprachliche und besonders fachsprachliche Kompetenz sowie eine überzeugende Argumentationsdichte. Alle Aussagen sind klar auf das Analyseziel ausgerichtet und führen zu einem stringent dargelegten Ergebnis. Sarah-Michelle ist Schülerin der Berlin International School und absolviert in diesem Jahr das International Baccalaureate Diplom (IB).

Der Lichthof der TU Berlin bot dem feierlichen Ereignis einen glanzvollen Rahmen, der nicht zuletzt durch die für den Sonderpreis ausgezeichneten Entwürfe von Schulfahnen wunderschöne Farbakzente setzte. Die musikalische Begleitung durch Schüler und Schülerinnen verlieh der Zeremonie eine persönliche Note.

Die Festrede hielt Pater Tobias Zimmermann, Rektor des Canisius-Kollegs. Mit seinem  Plädoyer für lebendige, auf Fakten basierende Meinungsfreiheit stellte er nicht nur die Verbindung zu Kant her, sondern ermutigte die Schülerinnen und Schüler zur offenen politischen Debatte, ohne das Gegenüber mundtot zu machen.

„Weltanschaulich unabhängig möchten wir unserem Namensgeber, dem großen Philosophen der Aufklärung, mehr Raum geben. Auf dass sie (selbst)kritische, denkende Mitglieder unserer Gesellschaft werden mögen“, betonte Andreas Wegener beim anschließenden Ausklang mit Fingerfood und Erfrischungen, „und mit dem KANT-Preis möchten wir dieses Anliegen befördern.“